Donnerstag, 2. Mai 2019

Flügel - Mittelteil PU-Kleber

Nachdem ich weiter alles mit PU-Kleber klebe, baue ich etwas anders als Harald mit Sekundenkleber. Daher auch von meinem Flügelbau noch ein Bericht.

Helling aufbauen, d.h. Helling-Rippen überschleifen und einpassen. Ich hab die nur gesteckt, nicht verklebt.

Die Außenrippen habe ich mit angeklebten Balsaklötzchen abgestützt um die 90° zu bekommen.


Vorne/hinten von Grundplatte und Helling-Rippen beachten (auf dem oberen Foto sind alle verkehrt herum)!

Die Rippen und Endleisten alle austrennen und überschleifen.
Die Endleistenteile verkleben; ich hab das auf dem Plan gemacht (Tesa unter der Klebestelle).

Dann den unteren Holm mit etwas Übermaß zuschneiden und allseitig anschleifen und entfetten.
Das untere Beplankungsbrettchen auch mit Übermaß zuschneiden; Holm und Beplankung mit Tesa zusammenheften.

Umklappen, PU-Kleber drauf, ...

... zurück klappen und mit Gewichten beschweren; trocknen lassen.

Den Rippenkamm (Holmsteg) mit der Sperrholzverstärkung verkleben, ausrichten mit Balsaresten; trocknen lassen.

Unterseite der Endleiste anschleifen, ist mir nicht ganz so gut gelungen wie bei Harald.

Rippen in den Rippenkamm einpassen, auf die Helling  zur Probe aufsetzen.

Nun anhand des Plans den Holm auf der Helling markieren, und Holm mit Beplankung daran ausrichten, mit Nadeln fixieren. Dabei Folie unterlegen oder mindestens den Holmbereich mit Tesa abkleben.
Einige Rippen mit Kamm zur Kontrolle der Ausrichtung mit den Klammern fixieren.

Nun gibt es leider kaum Bilder, da alles etwas zügig gehen muss.
Holm mit PU-Kleber einstreichen, Rippenkamm aufsetzen.
Nun zügig die äußeren Balsarippen 8 und 6 mit dem Holm, Kamm und der Beplankung verkleben.
Mit den Sperrholz-Klammern fixieren.
Das gleiche mit den beiden mittleren Sperrholzrippen machen, dabei gleichzeitig das Zwischenbrettchen zur Verschraubung einkleben und ein Rest Beplankungs-Balsa im hinteren Bereich der Sperrholzrippen unterlegen!
Gewichte drauf und den Holm eventuell noch mit Klemmen fixieren.

Kleber anziehen lassen, und dann nach und nach die restlichen Balsarippen so verkleben.
Als letztes die Sperrholzrippen außen verkleben und mit den 4° Klammern fixieren.

Balsaumrandung für die Verschraubung verkleben, vorher noch die Bohrung gegebenenfalls für den Schraubenkopf aufweiten.

Nun kann man die Balsaklötze für den Buchenstab vorbereiten. Mit Rundfeile entlang der Fräsung aufweiten und die Teile verkleben. Ohne den Buchenstab trocknen lassen!

Hier bin ich leider erst hinterher auf eine bessere Idee gekommen:
Der Buchenstab sitzt so nur in Balsa. Stabiler wäre es, wenn man statt der 2x 1mm Sperrholz-Verstärkung außen, eine 2mm Verstärkung zwischen den Balsa-Klötzen einklebt, die eine Aussparung für den Stab hat. Dann wäre der Stab zumindest in der wichtigeren Richtung in Sperrholz gelagert.



Den Balsablock mit der Verstärkung einkleben und beschweren.
Die Hilfsnasenleiste grob zuschneiden und mit der Beplankung und den Rippen verkleben. Gewichte drauf (ohne Foto).

Die Balsaumrandung der Verschraubung entlang der Sperrholzrippen passend schleifen.

Den 3mm Hilfsholm einpassen und verkleben. Gewichte drauf (Foto fehlt).

Wenn der Kleber angezogen ist, kann der Anschlag für die Bremsklappen eingeklebt werden.

Aluroher für die Steckung in der Länge (und Schräge) passend schleifen und anrauhen, 
Nun aus Rest-Balsa die Unterfütterung für die Aluröhrchen herstellen. Mit Rundfeile passend schleifen, und dann auf die Richte Höhe mit dem Schleifklotz bringen. Den oberen Füllklotz kann man auch später noch von oben nach schleifen.
Alles mit einem Stab und den äußeren Helling-Rippen ausrichten.
Ich hab dann unter den unteren Balsaklotz Rovings gelegt. Bessere wäre Kevlar-Roving gewesen, siehe unten.
Damit möchte ich wenigstens das Paket Balsa-Alu-Balsa-oberer Holm gegeneinander sichern.
Besser wäre auch den unteren Holm mit reinzunehmen, dann hat man aber unten einen Hubbel (Baba-Jaga Competition ...).

Roving (ungetränkt), Alurohr und die Balsaklötze mit PU-Kleber einkleben. Mit dem Stab und der Helling ausrichten. Ein Reststück Holm zum Höhenausgleich mit Tesa drauf.

Gewicht drauf, trocknen lassen.

Nun die Endleiste ausrichten und verkleben, mit Gewichten auf der Helling fixieren (kein Bild).
Den Bereich für den oberen Holm mit einer mit Schleifpapier beklebten Leiste vorsichtig über schleifen. Hom mit PU Kleber aufkleben, Gewichte drauf (kein Foto).

Wenn der Kleber angezogen ist, kann der Roving innerhalb der D-Box verknotet werden.
Kevlar wäre besser gewesen, da besser zu verknoten.
Nun den Roving und den ganzen Bereich der Steckung zwischen den Holmen mit 10min Epoxy einstreichen. Zwischen Helling und Flügel muss hier unbedingt Tesa oder Folie sein, siehe oben!
Tesa auf den oberen Holm und den verklebten Roving, Gewicht drauf, Epoxy aushärten lassen.
Die Verstärkung der Verdreh-Sicherung einkleben, mit der Helling-Rippe und einem Stab ausrichten.

 
Wenn das fertig ist, sieht das so aus:

Während das Epoxy härtet kann man die Bremsklappen mit der Verkastung verkleben (kein Foto).

Wenn das Epox hart ist, die Rippen vor der Hilfsnasenleiste mit Krepp abkleben, und die Leiste passend schleifen.


Loch für den Buchendübel frei legen.

Nun gilt es die obere Beplankung einzupassen. Die im Plan angegebene Pfeilung der Beplankung nach hinten war bei mir eine Pfeilung der Hinterkante nach vorne. Baufehler oder sprachliche Ungenauigkeit?
Jedenfalls nicht ganz simpel anzupassen.
Dann kann man die Beplankung aufkleben. Keine Bilder, da recht zeitkritisch.
Ca. 18 Modellbauzeitschriften und eine Folie bereit legen!
Die Helling so auf das Baubrett, das die Nasenleiste an der freien Tischkante ist.
Die Bremsklappen zum Ausrichten auflegen.

Holm, Hilfsnasenleiste und Rippen mit PU-Kleber einstreichen.
Etwas Wasser mit einer Nasenspray-Flasche über der Klebefläche verteilen, das lässt den Kleber stärker schäumen.
Die Beplankung im vorderen Drittel von der Oberseite leicht befeuchten. Dadurch wölbt sich das Brettchen von alleine in Richtung Nasenleiste. Beplankung aufsetzen.

Folie auflegen und an der Hinterkante Gewicht auflegen. Beplankung flächig vorsichtig andrücken.
Nun im mittleren Bereich Gewichte weg nehmen, 6 Modellbauzeitschriften mit der Bindung nach vorne auflegen, Gewichte wieder drauf. Das gleiche links und rechts machen.
Die Folie soll verhindern, dass die Zeitschriften auf die feuchte Beplankung abfärben, allerdings macht es das ganze rutschig.
Jetzt kann man wieder ein Foto machen:

Endlich weiß man, wofür man diese Schaumwaffel-Blättchen mal gekauft hat ...

Wenn das trocken ist, geht es an die Umrandung der Bremsklappen.
Hier bin ich vom Plan abgewichen, da diese "freischwebend" angebracht werden sollen. Ich habe 1mm Balsastreifen auf die Klappenauflage in dem Bereich geklebt, und unter die vordere Beplankung.

So liegt die Umrandung flächig auf.


Auf der Innenseite habe ich zwei Stege gesetzt, und die Umrandung bis zur Rippe laufen lassen.
Das "Loch" laut Plan hat mir nicht gefallen.


Also die 3g Mehrgewicht gehen auf mein Konto ...

Nun die Beplankung passend zur Hilfsnasenleiste schleifen.

Nasenleiste mit PU verkleben.

Wenn das trocken ist kommt wieder Kreppband zum Einsatz, die Nasenleiste von beiden Seiten bündig zur Beplankung schleifen.

Die Profilschablonen setze ich später ein, wenn ich auch die Außenohren habe; das ist erst mal grob passend.


Ab auf die Waage (mit Klappen):


106 g für das Mittelteil, Servos fehlen noch.

Auch hier habe ich leider keine eigenen Vergleichswerte, aber hier gibt man 95 g für das Baba-Jaga Mittelteil mit Servo an.
D.h. das wären dann 20 g mehr ... ich bin gespannt, wo man landet.
Allerdings ist das Mittelteil vom Ratatouille 2 Rippenfelder breiter als das von der Baba-Jaga.

Ich tippe schon auf ein paar Gramm mehr im Vergleich zur Baba-Jaga. Für mich unkritisch, meistens fliegt man eh mit Ballast.

Der Bau hat aber Spaß gemacht, das mit der Helling und den Klammern klappt gut.
Das Mittelteil ist sehr stabil.
Super konstruiert Harald, vielen Dank!

Weiter geht es dann mit den Außenflügeln ...





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