Donnerstag, 28. März 2019

Höhenleitwerkswippe

Die Wippe für das HLW besteht aus CFK-Frästeilen:
  • Auflageplatte 
  • 2x Schraubverstärkung, rund
  • Anlenkhebel
  • 2x Lagerplättchen Wippe (winzig)
  • 2x Lagerplatten Rumpf
Teile vorsichtig auslösen und Kanten sowie Klebeflächen anschleifen.



Jetzt geht es leider schnell nur mit Sekundenkleber weiter - ich werde es die nächsten Tage sicher wg. meiner Allergie bereuen.

Zunächst die Schraubverstärkungen mit einem Bohrer o.ä. auffädeln und mit der Platte verkleben.



Nun mit einem 2.5 mm Bohrer aufbohren und ein M3 Gewinde schneiden.



Danach den Anlenkhebel und die Lagerplättchen (winzig) in die vorgesehenen Ausfräsungen kleben.
Dabei in die Lager schon einen 0.8mm Stahldraht einfädeln, um das ganze auszurichten. Eventuell die Lagerplättchen vorher mit 0.8mm Bohrer von Hand (!) aufweiten.

Das einsetzen der Plättchen und des Hebels ist leider nicht trivial, die Fräsung sind minimal zu eng, und meine Schlüsselfeilen sind zu breit. Mit viel Gefummel und durch Missbrauch eines 1mm Bohrers als Fräser ging es dann.

Spoiler:
Ich weiß wirklich nicht, ob das Außenohr die Herausforderung bei dem Bau ist - für die Wippe habe ich fast 3 Stunden gebraucht!

Nun aus Bowdenzuginnenhülle noch die Lagerung verlängern.
Hier frage ich mich:
Brauch man die Lagerplättchen überhaupt? Hätte man vermutlich auch weglassen können.



Nun die Bohrung in den Lagerplatten für den Rumpf ebenfalls mit einem 0.8mm Bohrer von Hand (!) aufweiten, und die Wippe mit einem Stück 0.8mm Stahldraht zusammenbauen und testen.



Nun noch 2x 10mm Abschnitte vom 2mm Kohlestäbchen in die Bohrungen kleben.
Achtung: Eventuell besser erst später machen, wenn man die gefräste Helling zur Leiterksmontage nutzen möchte.
Und das ganze mit Epox vermuffen.




Wie immer, ab auf die Waage:



Das war's für heute.

Leitwerke schleifen Teil II

Weiter geht es mit der SLW Dämpfungsfläche.
Hier hab ich im Prinzip nur den vorderen Bereich elliptisch geschliffen. Wieder mit Krepp abdecken.



Das Ergebnis ist schlecht festzuhalten, mir taugt es, ist aber weit vom Plan entfernt.

 

Dann noch die Klebefläche mit Rund- und Halbrundfeile ausarbeiten.


Beim Verkleben wird man aber trotzdem besser noch mit einem Fetzen Glas nachhelfen.

Noch zur Waage ...


 

Weiter mit dem Höhenleitwerk. Hier wollte ich mich eigentlich eher genauer am TA12/HT12 orientieren, aber bei der Grundform ist das nicht trivial von Hand zu schleifen.
Runde Vorderkante, gepfeilte Hinterkante, d.h. die dickste Profilstelle von 18.5 % wandert mit der  
Rundung, und mit der Pfeilung dann zusätzlich nach vorne ...




... kann ich nicht.
Also hab ich mich an zwei Schnittstellen der Streben orientiert, und einen Bereich abgeklebt.



Nun wieder, wie beim Seitenruder, zunächst längs an dem 1mm Stahldraht entlang schruppen, und dann ab und an quer Richtung Klebeband schlichten. Erste eine Seite fertig, bis an den Stahldraht.



Dann die 2. Seite, im Prinzip bis der Stahldraht (fast) abfällt.



Klebeband entfernen, und neu abkleben um die Vorderseite zu schleifen (sorry, Foto vergessen).
Dabei kann man sich an der Mittenmarkierung orientieren, um gleichmäßig zu schleifen.
Am besten erst den mittleren Bereich ...



... dann die äußeren Bereiche.



Fertig.




 

In Summe erscheinen mir die Leitwerk einen Tick zu schwer.
9.1g + 7.1g, es kommen noch die Verstärkungen der Verschraubung hinzu, sagen wir 17g.
Leider hab ich beim Babajaga nicht gewogen, aber hier wird von 15g für den Leitwerksrohbau geschrieben.
Das liegt aber vermutlich an meiner "Profilwahl", 2g kann man sicher noch runterschleifen, stabil genug sind sie.

Ich lasse es aber so.

Noch die Verstärkung H12 einkleben, H11 möchte ich später einkleben, um noch ein wenig mit der Leitwerksausrichtung "pfuschen" zu können.




Weiter geht es im nächsten Post mit - der Wippe! 😱

Mittwoch, 27. März 2019

Leitwerke schleifen Teil I

Weiter geht es mit dem Schleifen der Leitwerke.

Zunächst einmal vorsichtig alle Stege und Rahmen auf eine Dicke bringen.

Danach rundum beim Höhenleitwerk die Mitte markieren; beim Seitenruder hinten und beim Seitenleitwerk vorne markieren.





Nun klebt man 1mm Stahldraht auf die Markierungungen, entweder mit Sekundenkleber oder PU.
Je einen Draht für die HLW Hälften, und einen für das Seitenruder. Wenig Kleber!






Trocknen lassen.

Ziel der Sache: Eine Schleifhilfe, um die Endleisten auf 1mm bringen zu können, ohne zu tief oder wellig zu schleifen.

Hier folgt nun auch gleich die erste "Abweichung" von Haralds Plan.
In der Zeichnung ist für das HLW als Profil "TA12" (wohl Drela HT12?) angegeben; beim SLW "TA12 gestreckt".
Das würde beim SLW ein gemeinsames schleifen von Dämpfungsfläche und Ruder erfordern, da die dickste Stelle bei 18.5% (falls das strecken das beibehält?) und somit dir Trennstelle  Dämpfungsfläche/Ruder nicht die volle Dicke hat.
Das will ich mir nicht antun, man müsste die Teile z.B. provisorisch verkleben.
Ich schleife das Ruder hinten auf 1mm Keilförmig, vorne werde ich den Rahmen profilieren.

Zunächst aber das Ruder. Ich klebe als weitere Schleifhilfe die Leiste zur Hälfte ab, damit der Übergang zur Dämpfungsfläche erhalten bleibt.



Nun erst in der Länge schruppen, dabei erst abgewinkelt am Ende anfangen, nach und nach nach hinten leicht kippen.



Danach in der Querrichtung glätten.



Ich habe beide Seiten abwechselnd bearbeitet, langsam annähern.
Dabei immer drauf achten, dass man das Klebeband nicht durchschleift (ersetzen) und der Stahldraht noch hält (nachkleben).

 

Wenn man mit dem Ergebnis zufrieden ist, löst man Klebeband und Draht ab.
Endkante kurz überschleifen.
Das Ergebnis ist leider nicht gut zu fotografieren, ich bin aber soweit zufrieden.








Nun noch die Schräge an die rechte Kante schleifen; das Ruder soll nach Plan von links angelenkt werden.



Das war es erstmal, demnächst dann weiter mit der Dämpfungsfläche und dem HLW.





Leitwerke - Puzzle

Nachdem die Helling noch nicht da ist, fange ich mal entgegen meiner Gewohnheit nicht mit der Fläche an, sondern mit den Leitwerken.

Zunächst die Teile für das Höhenleitwerk aus dem Brettchen vorsichtig trennen und verputzen. Teile nicht durcheinanderbringen!




Mit dünnflüssigem Sekundenkleber kann man die Teile erst fixieren und dann kleben.
Ich klebe mit PU, daher nach und nach.
Erst die äußeren Teile.



Dann die Stege.




Passt perfekt, super Harald.
Es sind zwei Teile übrig, 2x H8. Wohl ein Überbleibsel einer Zwischenversion.



Trocknen lassen.
Derweil geht es mit dem Seitenleitwerk weiter.

Zunächst wieder die Teile ausbrennen, verputzen und sortieren.
Verwechslungsgefahr der Stege noch größer!




Gleiches Vorgehen wie beim HLW.







Analog dann das Ruder.



Hier ist mir aufgefallen, das in dem Plan runde Stegpassungen sind, die Frästeile sind aber eckig. Passt aber trotzdem perfekt.
Achtung: Wenn man das direkt aneinander baut, Ruder und Dämpfungsfläche nicht verkleben.

Ich hab Tesa zum trennen auf die Leiste des Ruders geklebt.
Wieder Rahmen, dann Stege



Jetzt trocknet alles.




Bisher perfekt, Harald!

Montag, 25. März 2019

Bau HLW & SLW


Hier die ersten Bilder von Dirk vom HLW & SLW



die beiden Frästeile B8 aus 5mm Bals sind wahrscheinlich überflüssig