In die Helling für den äußeren Teil hat sich wohl ein kleiner Fehler eingeschlichen, die Helling-Rippen sind alle ca. 1mm tiefer als das innere Teil.
Das macht aber nichts, es erscheint mir sowieso sinnvoller die beiden Teile einzeln zu bauen.
Zudem passen die Füßchen nicht richtig, das habe ich angepasst.
Ich hab mich an der hinteren Kante orientiert, bessere wäre wohl die vordere gewesen.
Und D4 passt irgendwie von der Höhe nicht genau, meine ich.
Das ganze ist aber ohnehin so filigran, dass das alles meiner Meinung nach nicht ins Gewicht fällt.
Also, los geht es, Helling Rippe D1 weg lassen und durch Balsareste ersetzen.
Der innere Teil folgt noch dem Aufbau der anderen Flächenteile.
Also gleiches Vorgehen, Holm an untere Beplankung kleben, diese auf der Helling nach Zeichnung positionieren und fixieren, Rippen und Holmdrucksteg aufkleben.
Endleiste anschleifen und aufkleben.
Wenn das trocken ist, Nasenhilfsleiste einkleben.
Man baut ja zwei Seiten, und der PU-Kleber zieht recht schnell an, also geht das fix wenn man immer die Schritte rechts/links abwechselnd macht.
Ich baue noch die erste Variante der Konstruktion, daher kommen nun auch die CFK-Verstärkungen unten rein.
Danach der obere Holm (kein Foto).
Wenn der fest ist, die obere CFK-Verstärkung mit Schaumstoff zum drücken an den oberen Holm kleben.
Nun habe ich den Balskeil so eingeklebt, dass die Spitze die Rippe abstützt, nachdem diese zwischen den Holmen aufgetrennt ist. Zudem die 1mm Balsa Unterfütterung auf die CFK-Verstärkung kleben.
Wenn das trocken ist, kann man die Rippe zwischen den Holmen auftrennen. Die Spitze Balsakeils hält den hinteren Teil, der vordere Teil klebt an der unteren Beplankung.
Nun den Knickverstärker einpassen. Ich musste den deutlich beidseitig abschleifen. Das ist dann wohl der Unterschied zwischen Theorie (CAD) und Praxis ...
An der noch offenen Fläche habe ich wieder mit 1mm Balsarest eine Verkastung angebracht (kein Foto).
Verkastung und Hilfsnasenleiste wie gehabt beischleifen.
Nun kommt die obere Beplankung drauf. Zeitung geht bei dem kleinen Ding nicht, ich hab mit Schaum, Klebeband und Gewichten improvisiert. Sandbeutel sind hier vermutlich das besser Mittel.
Beplankung beischleifen, und die Nasenleiste ankleben. Das steht wegen der eliptischen Form ganz schön unter Spannung ...
Damit hat man den Teil C der Fläche praktisch hinter sich, es geht weiter mit Teil D.
D1 auf die Helling, die Nachbar Helling-Rippe von C raus.
Die D-Rippen haben alle ein Loch für den Rundholm. Dieses Loch muss vorsichtig Schräg aufgefeilt werden. Eher mit einer Drehbewegung, sonst knackt es!
Danach kann man das mit den Klammern auf der Helling fixieren.
Helling mit Tesa in den Klebebereichen abdecken.
Die Sperrholznasenleiste vorsichtig (wie alles an dem D-Teil ...) einschieben, und alles ausrichten.
Nun Kleber an den Übergang Rundholm-Rippen geben, das ganze etwas drehen und schieben, so dass sich eine Kleber-Muffe bildet.
Die angeschliffene Endleiste einpassen und verkleben.
Hier ist mir der erste richtige Baufehler passiert, Endleiste ist jetzt rechts wie links oben statt unten angeschliffen ...
... bei den Abmessungen aber eher ein optisches Problem.
Randbogen aus Sperrholz und Balsa-Aufleimer vorbereiten.
Unten, oder halt oben :-), anschleifen, und mit dem Rest verkleben. Mit Klammer/Nadel gerade ausrichten, nachdem man die Außenrippe und den überstehenden Holm vorsichtig (kann man nicht oft genug erwähnen) verschliffen hat.
Das sieht dann so aus, nachdem man das überstehende Rohr bis auf ca. 5mm gekürzt hat, und die Höcker zur Lochverstärkung beigeschliffen hat.
Waage ...
Die anderen Teile (C) noch wie gehabt mit den Schablonen passend schleifen, auch gegen die B und D Teile prüfen.
Auch auf die Waage:
Nun kann man den C- und den D-Abschnitt verkleben. Ich hab mir nicht die Mühe gemacht, den Abstand für dei 12° auszurechnen, sondern anhand der Flächen eine passende Unterlage gesucht, die ich dann auf beiden Seiten eingesetzt habe.
PU-Kleber auf die Rippen sowie satt auf Verstärkung und in die Tasche, mit Wasser besprühen damit das ordentlich schäumt und schneller hart wird, ausrichten und mit Klammern und Tesa/Klebeband fixieren, auf das Baubrett, Gewichte drauf, abstützen ...
Achtung: der schäumende PU-Kleber findet seinen Weg durch jede Ritze!
Besser den ganzen Bereich mit Folie abdecken, oder halt an den wichtigen Stellen Tesa hinkleben.
Und nicht ganz aushärten lassen (nur 30-60 min), damit man überschüssigen Kleber noch entfernen kann.
Mit einem 3mm Bohrer wird nun zwischen den Holmen ein Loch schräg gebohrt, was dann den Stummel des Rohrholms aufnimmt. Das ganze passend feilen, ich musste auch etwas vom Rohrholm oben anschleifen, damit das alles passt.
Wieder ein Fall von Theorie und Praxis, ist aber bei den kleinen Abmessungen des äußeren Flügels nicht verwunderlich und auch kein Problem.
Und das D-Teil gerade aufkleben.
Nachdem das angezogen hat auch wieder überschüssigen Kleber entfernen.
Dank des PU-Pfuschklebers gibt das einen schönen spaltfreien Übergang. :-)
Ich bin auf die Sekundenkleber-Variante gespannt. Ich hab jedenfalls die Rippenflächen nicht gerade hinbekommen.
So, nun wieder die Waage für die fertigen Außenflügel.
Links 44g.
Rechts 45.1 g.
Erst hab ich überlegt das mit Bleikugeln (ca. 10) auszugleichen, allerdings hab ich das bei den anderen RES-Fliegern gar nicht geprüft.
Ich werde erst mal alles fertig bebügeln, und dann noch mal schauen ob der Flieger schief hängt. Dann kann ich immer noch Blei in die Klappenkästen einbringen.
Nun kann man den Flügel mal in voller Schönheit zusammenstecken:
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