Sonntag, 5. Mai 2019

Flügel - Außenflügel Teil I PU-Kleber

Der erste Teil vom Außenflügel ist analog zum Mittelteil aufgebaut.
Also gleiches Vorgehen, und es geht alles schon leichter von der Hand:
Helling aufbauen.
Unter Beplankung mit dem Holm verkleben, Gewicht drauf.
Rippenkamm und Rippen einpassen, während das trocknet.

Endleiste schleifen.

Holm in der Helling markieren. Das ging diesmal nicht ganz so einfach, keine Ahnung warum.
Ich hab dann die Schablonen für die Steckung als Hilfe zum Ausrichten dazu genommen.

Holmbereich mit Tesa abdecken.
Diesmal habe ich den Rippenkamm und die Innen-Rippen alle in einem Rutsch aufgeklebt.
D.h. erst alle Innenrippen in den Kamm mit PU-Kleber eingesetzte, dann den Rippenbereich der Beplankung mit Kleber eingestrichen und das ganze Gebilde aufgesetzt.
Mit Klammern und der Endleiste (unverklebt) ausrichten.
Gewicht drauf, und mit der anderen Seite weiter machen.

Wenn das angezogen hat, die Gewichte am Ende runter, die vergessene Folie im Endbereich reinfummeln ...
Nun die Außenrippen verkleben, und mit den 4° (innen) und 6° (außen) Klammern fixieren.
Neigung in die richtige Richtung ...
Und die Endleiste verkleben.

Nachdem das getrocknet ist, den 3mm Hilfsholm hinten und die Hilfsnasenleiste einkleben.

Nun habe ich aus 1mm Balsaresten Taschen für den Knickverstärkung gebastelt.
Dazu den oberen Holm einlegen, und die eingepassten Balsateile mit den Rippen verkleben.

Mit den Taschen will ich verhindern, dass mit der Kleber für die Knickverstärkung wegläuft.
Zudem wird die Endrippe zwischen den Holmen später geöffnet und fällt damit praktisch in zwei Teile. Durch die Tasche bleibt alles an seinem Platz.
Nach dem Trocknen oben bündig mit dem eingelegten Holm abschneiden.

Die Außenflügel sind nun schon relativ stabil, so dass man sie von der Helling nehmen kann, um die Passung zum Mittelteil zu prüfen.
An den Außenrippen und Helling Bleistiftstriche zur Markierung setzen, dann kriegt man die Teile genauso wieder drauf.
Die Anschlussseiten der Außenflächen verschleifen. Die Aluröhrchen bezüglich der Länge einpassen, die Löcher für die Verdrehsicherung gegebenenfalls mit einem Bohrer weiten, und alles zusammenstecken.
Achtung, die vordere Verdrehsicherung nicht aus Versehen im schon geschlossenen Mitteilteil versenken!

Sieht schon mal nicht schlecht aus.
Nun wieder Unterfütterungen für die Aluröhrchen aus Balsaresten anfertigen.

Für das Vernähen mit Rovings habe ich diesmal Kerben in das untere Balsateil eingefeilt, so dass man den Roving nachträglich einfädeln kann. So ist er dann im unteren Bereich auch mit Epoxy getränkt, und nicht nur mit PU geklebt, und liegt auch besser seitlich an.

Die Aluröhrchen und die Verdrehsicherung habe ich nicht mit der Hellingschablone eingeklebt, sondern ich habe das Mitteilteil als Gegenstück benutzt. So muss alles passen.
Die Röhrchen mit PU-Kleber, die Verdrehsicherung mit der Verstärkung mit Epoxy.
Hinten Tesa unter die Rippen kleben!


Wenn der Kleber so hart ist, dass man das auseinander ziehen kann, kann man die Hilfsnasenleiste verschleifen.
Dann kommen die Teile wieder auf die Helling.
Den oberen Holm einkürzen, so dass er nicht sehr weit über die Außenrippe übersteht.
Den oberen Holm mit PU einkleben, dabei nicht mit der Tasche und der Außenrippe verkleben!

Der Schenkel der Knickverstärkung ist trapezförmig und folgt der nach außen abnehmenden Flächendicke. Wenn man den Holm schon voll verklebt bekommt man den nicht mehr rein ...

Gewichte drauf ....
Nach dem Anziehen des Klebers die Rovings einfädeln, verknoten, und den ganzen Steckungsbereich um die Aluröhrchen mit 10-Minuten Epoxy einstreichen.
Wieder Gewichte drauf, damit die Roving platt gedrückt werden.

Die Endrippen zwischen den Holmen für die Knickverstärker öffnen.

Die Knickverstärkung einpassen und dann mit 10-Minuten Epoxy einkleben.
Tesa zwischen Helling und Endrippe! Gewichte drauf.

Wenn der Epoxykleber vernetzt ist, kann man die obere Beplankung aufbringen. Vorgehen wie beim Mittelteil. PU-Kleber auf die Klebeflächen von Rippe, Holm und Hilfsnasenleiste. Wasser sprühen.
Beplankung im vorderen Drittel außen befeuchten, aufbringen, mit Zeitungen und Gewichten fixieren.

An der Außenseite ging das nicht so richtig gut, da das Hellingbrett zu weit vorsteht und die Zeitungen abfängt. Ich musste an der Außenrippe die Beplankung später nach kleben.
Eventuell die Helling schräg absägen ...
Wenn das getrocknet ist, sieht es schon nach Fläche aus:

Beplankung passend zur Hilfsnasenleiste schleifen und die Nasenleiste verkleben.

Nach dem Trocknen die Beplankung hinter der Nasenleiste mit Krepp abkleben, und die Nasenleiste schleifen.
Nun kommen auch die Schablonen zum Einsatz.
Außenflächen und Mittelteil anpassen.
Ist ganz gut geworden, finde ich:

Schokoladenseite. :-)




Der Gang zur Waage ...



34,1 g und 33,1 g.
Wenn die Ohren dran sind, noch mal prüfen und gegebenfalls ausgleichen.

So, dann geht es weiter mit den filigranen Teilen am Randbogen ...




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